Wir möchten glücklicher, gelassener und erfolgreicher werden, unser Potenzial voll ausschöpfen, die richtigen Entscheidungen treffen und unser Leben selbst bestimmt leben. Sind wir auch bereit, dafür an uns zu arbeiten?
Wirkliche Lösungen für unser aller Probleme finden wir nicht in den äußeren Umständen unseres Lebens und auch nicht in einem oberflächlichen „Ich denk mal positiv“ -Ansatz, sondern ausschließlich in unserem eigenen Inneren.
Es reicht nicht zu denken „Ich habe Geld“ oder „Ich bin glücklich“. Auch positive Eingaben, die der Verstand nicht glauben kann, helfen uns nicht weiter. Es gilt, die alten Muster, Prägungen und Traumata, die uns immer wieder in die Quere kommen und daran hindern, selbstbewusst und erfolgreich durchs Leben zu gehen, aufzulösen. Wir benötigen eine tiefgreifende Veränderung unserer inneren Einstellung und Ausrichtung, damit unser alltägliches Denken auf das gerichtet ist, was wir wirklich wollen.
Wollen wir tatsächlich unser Leben selbst bestimmt leben? Sind wir alle bereit, an uns zu arbeiten? Lassen wir einmal Vergangenes Revue passieren: Was war gut? Was war nicht so gut? Wo lagen bzw. liegen unsere Stärken, wo unsere Schwächen?
Ich glaube mit Stolz sagen zu dürfen, dass wir alle viel bewegt haben. Der Diabetikerbund Bayern hat in allen Bereichen der Öffentlichkeit an Ausstrahlungskraft und Wert gewonnen: Er ist unmittelbar integriert bei allen Entscheidungen auf Landes- und Bundesebene, wenn es um die Belange der Betroffenen geht. Durch den neu dazu gewonnenen Rechtsbeirat mit sehr kompetenten Rechtsanwälten und einen Zuwachs im Medizinischen Beirat durch einen Zahnmediziner haben wir unser Angebot für die Mitglieder erweitert und verstärkt.
All das war nur möglich durch die aktive Arbeit der Selbsthilfegruppen vor Ort, Ihre Unterstützung als Mitglieder und selbstverständlich durch meine Mitstreiter im Landesvorstand. Auch erwähnen möchte ich hier die Unterstützung durch die Krankenkassen und die Politik.
Selbsthilfe ist nicht selbstverständlich und bedarf der immerwährenden Kraft und aktiven Arbeit eines Jeden.
Mit meinem persönlichen Dank an Sie als Mitglieder, Selbsthilfegruppenleiter, Regionalvorstände und Vorstandskollegen möchte ich das Jahr 2010 beschließen.
Für die bevorstehenden freien Tage wünsche ich
Ihnen die Ruhe, Kraft zu schöpfen und auch zu
genießen und innere Einkehr. Lassen wir die Hektik
des Alltags hinter uns und richten den Blick auf ein erfolgreiches und gedeihliches Miteinander im Jahr
2011!
Ihr Bernd Franz Landesvorsitzender

