Berichte

Ich stelle mich vor: Marion Köstlmeier

Seit September 2001: Beratungsstelle bzw. Telefonberatung München, Kontaktredaktion (seit 2 Jahren)

Ehrenamtlich:
- komm. Regionalverbandsvorsitzende RV Stadt München,
- Leitung Elternkreis und Nordic Walking-Lauftreff München,
- Diabetes-Lotsin DDB
- Neu: Beisitzerin im Landesvorstand für Kontakt-Redaktion

Alter:
45

Seit wann Diabetes?
Selbst kein Diabetes, Ehefrau bzw. Mutter von Typ-1-Diabetikern mit Insulinpumpe

Beruf:
Krankenschwester, jetzt Telefonberatung und Kontakt-Redaktion

Familie:
verheiratet, 2 Töchter

Hobbys:
Garten, Sport, Lesen, Lernen, Yoga, Puzzle

Lieblingsbuch:
wechselt ständig, aktuell „Die Hütte“ von William P. Young, ansonsten Fachbücher zu allem, was mich gerade interessiert

Lieblingsfilm:
„Das Ende ist mein Anfang“, eher weniger Filme, mehr Dokumentationen und Reportagen

meine Musikrichtung:
Pop bis Klassik

mein Sport:
Joggen, Langlaufen, Radfahren, Yoga, Gartenarbeit, Schneeschaufeln...

Lebensmotto:
„Der Weg ist das Ziel.“ (Konfuzius)

Mein schlauer Spruch:
„Was wir wissen ist ein Tropfen, was wir nicht wissen ein Ozean“ Isaac Newton

Was hat dich veranlasst, dich im Diabetikerbund Bayern zu engagieren?
Die Erkrankung meiner Tochter im Kleinkindalter führte mich in die Selbsthilfegruppe. Jede/jeder konnte/kann von Erfahrungen anderer profitieren und selbst weiter helfen. So lässt sich manches Problem leichter lösen, bzw. man sieht, es läuft auch bei anderen nicht immer rund.
Zweiter wichtiger Punkt ist, dass nur Zusammenschlüsse von Betroffenen gemeinsam für ihre Rechte kämpfen können, einer allein steht auch allein. Ich hoffe, das begreifen endlich viele Diabetiker, denn Diabetiker sind, wenn sie sich organisieren, eine Macht!

Was würdest du tun, wenn du eine ganze Woche nur für dich hättest?
Viel in der Natur sein und mich bewegen/Sport machen, lesen, faulenzen, ohne Wecker aufstehen...

Wenn du die Möglichkeit hättest, was würdest du sofort für Diabetiker tun wollen?
Unabhängige Langzeitstudien auflegen, die dem vom IQWiG geforderten Studiendesign entsprechen, damit Diabetiker nicht länger um ihre Medikamente bangen müssen;
Intensiv-Angebote für Menschen mit gestörter Glukose-Toleranz bzw. ganz am Anfang stehende Typ 2 Diabetiker schaffen, damit sie das Ruder durch Lebensstiländerung noch einmal herumreißen können – eine Chance, die Typ 1 Diabetiker leider nicht haben!