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Zahnmedizin und Diabetes: Zahnimplantate - auch für Diabetiker?

Zwischen Diabetes, einer Stoffwechselstörung, bei der der Körper den Blutzuckerspiegel nicht mehr richtig regulieren kann, und der Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch besteht eine Wechselwirkung. Besonderes Augenmerk liegt im Folgenden auf der Beziehung Diabetes/Parodontitis und der Frage, ob bei Diabetikern auch Zahnimplantationen erfolgreich durchgeführt werden können.

So haben schlecht eingestellte Diabetiker ein 4,8fach erhöhtes Risiko an einer Zahnbettentzündung (Parodontitis) zu erkranken. Die Entzündung verläuft bei ihnen schneller und heftiger als bei einem gut eingestellten Diabetiker oder einem Gesunden. Zudem kann es rascher zu Abbauvorgängen am Kieferknochen kommen. Diabetiker leiden außerdem häufig auch unter Wundheilungsstörungen nach Zahnextraktion und Rissen in den Mundwinkeln (Rhagaden).

Umgekehrt beeinflusst eine nicht erkannte oder nicht behandelte Parodontitis den Schweregrad und die Einstellbarkeit des Diabetes. Eine erfolgreich behandelte Parodontitis kann somit auch positive Auswirkungen auf die Kontrolle des Diabetes und die oftmals damit verbundenen Folgeerscheinungen an Augen, Nieren und Blutgefäßen auslösen.

Vor diesem Hintergrund kommt dem rechtzeitigen Erkennen und der entsprechenden Behandlung der Parodontitis auch für die Allgemeingesundheit große Bedeutung zu.

Gestörte Wundheilung beachten

Eine weitere Folge des Diabetes ist häufig eine gestörte Wundheilung. Vor allem vor zahnchirurgischen Behandlungen (Extraktion, Implantation etc.) sollte der Zahnarzt daher auf die Zuckerkrankheit nochmals hingewiesen werden. In manchen Fällen ist auch Nachfrage beim behandelnden Arzt/Diabetologen hilfreich. Daher stellt sich natürlich auch die Frage, ob Diabetiker geeignete Kandidaten für <link http: www.zahn-zahnarzt-berlin.de deutsch implantate>Implantate sind und wie stark die Implantateinheilung von der Krankheit beeinflusst wird. Im Gegensatz zu früheren Jahren ist heute auch ein Diabetes mellitus grundsätzlich keine Kontraindikation für eine Implantatbehandlung mehr. Zwar verursacht die chronische Erhöhung der Blutzuckerwerte krankhafte Veränderungen der Blutgefäßwände, was zu einer schlechteren Blutversorgung der Gewebe führt und darum deren Regenerationsfähigkeit beeinträchtigt, unter einer optimalen Kontrolle des Blutzuckerspiegels können jedoch gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Osseointegration auch bei Patienten mit Diabetes geschaffen werden.

Zusätzlich ist die Verwendung von antiseptischen Mundspülungen und eine entsprechende <link http: www.zahn-zahnarzt-berlin.de deutsch mundhygiene.html>Mundhygiene, unterstützend mit einer <link http: www.zahn-zahnarzt-berlin.de deutsch zahnbehandlung prophylaxe>Prophylaxe für das positive Ergebniss einer Implantation bei Patienten mit einem Diabetes quasi spielentscheidend.

Dr. Stephan Habiger