2007 hatte jeder etwas mitgebracht und es war damals ein wunderschöner Tag.
2008 stellten wieder Günter und seine Frau Marga ihren Garten für das Grillfest zur Verfügung. Herbert, der Gruppenleiter, fragte was die Teilnehmer mitbringen sollen, um die Mitglieder einzuteilen.
Günter und Marga waren sich einig, alles alleine zu machen. Niemand sollte etwas mitbringen. Also fügten wir uns, wenn auch mürrisch. Jeder wollte ja seinen Teil dazu beitragen.
Dann kam der Samstag, mit herrlichem Wetter, obwohl der Freitag nicht gut war und für Sonntag Starkregen angesagt war.
Günter und Marga hatten unter einem Pavillon Bänke und Tische aufgestellt, etwas abseits stand ein Tisch mit Geschirr und am Grillplatz das Grillzubehör.
Es begann ganz harmlos mit Wasser, dann wurde Apfelsaftschorle, alkoholfreies Radler und auch Rotwein angeboten. Den Cidre gab es zwischendurch.
Dann ging es ans Essen. 3 verschiedene Salate, Senf, Meerrettich, 5 Grillsoßen, Pfeffer, Salz, alles war da. Die Bratwürste schmeckten ebenso wie das Fleisch. Leider konnte man nicht so viel essen, als Diabetiker hat man einen kleinen Magen, weil man meist sehr wenig isst.
Nach dem Essen pusteten alle, jeder hatte mehr gegessen als er eigentlich wollte, aber wer kann schon nein sagen, wenn es schmeckt.
Herbert war von Günter gebeten worden, seinen Rutenkoffer mit zu bringen. Herbert ist Rutengänger und gab nun einen kleinen Abriss über das „Rute gehen“. Dann machte er es vor und fast alle wollten auch probieren. Günter und Marga haben einen großen Garten, so dass wir genug Auslauf hatten. Das war ein Gelächter und eine Verwunderung, wenn bei den Anderen plötzlich die Rute auch ausschlug.
Man setzte sich wieder und trank etwas. Plötzlich kam Marga mit einem Bocciaspiel. Sofort waren wieder alle auf den Beinen. Mit Gelächter und viel Spaß spielten die Erwachsenen ausgelassen wie die Kinder.
Rückblickend muss man sagen, es war kein Grillfest, es war eine Grillfeier. Günter und Marga haben uns so verwöhnt, dass allen der Abschied schwer fiel. Das war ein Drücken und Umarmen, schlicht gesagt es war wunderschön.
Danke Günter und Marga!
Ein Bericht von Herbert Schmiedel, Selbsthilfegruppeleiter


