Berichte

20 Jahre Typ 1 SHG Schwabach

„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt!“

So sangen die „Fünf Hugos“, eine A-Cappella-Gruppe, bei der 20-Jahres-Feier der Selbsthilfegruppe für Typ 1-Diabetiker Schwabach.

Ob sie mit dem „guten Freund“ wohl die Selbsthilfegruppe selbst gemeint haben? Ich glaube schon!

Klaus Walter, der Leiter der Selbsthilfegruppe, begrüßte seine „Schwabacher“ und ihre Angehörigen. Er hieß den Oberbürgermeister Herrn Thürauf, die Diabetologen vor Ort Dr. Schischma und Dr. Reiß mit Ehefrau Christa Reiß, Diabetesberaterin, sowie Dr. Schmeisl aus Bad Kissingen willkommen. Klaus Walter freute sich, dass fast alle Mitglieder des Vorstands vom Diabetikerbund Bayern als Gäste gekommen waren. Als Vertreter der benachbarten Selbsthilfegruppen begrüßte er Frau Lahm aus Wendelstein und Herrn Neubauer aus Röthenbach.

Klaus Walter betonte in seiner Rede vor allem den psychologischen Aspekt der Selbsthilfebewegung. Eine Selbsthilfegruppe sei vor allem für die seelischen Belange des Betroffenen da. Hier kann er sich fragen: Mag ich meinen Diabetes, habe ich Angst vor Folgeschäden, bin ich trotz Diabetes zufrieden und freue ich mich am Leben? - Die Selbsthilfegruppe also als „guter Freund“.

Der Oberbürgermeister Herr Thürauf würdigte die Arbeit der Typ 1-Diabetiker und versprach, dass er die Gruppe weiterhin unterstützt.

Herr Dr. Schmeisl ging in seinem Referat vor allem auf neuere Studien ein und drückte seine Überzeugung aus, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre der Typ 1-Diabetes evtl. vermeid- und heilbar werde.

Bernd Franz bedankte sich bei den Leitern der Schwabacher Selbsthilfegruppe Elke Popp, der „guten Seele“ ,und bei Klaus Walter, dem „begeisterten“ Mentor der Selbsthilfebewegung mit Worten und Geschenken.

Beate Weid, Mitglied der Schwabacher SHG