Berichte

Mit Beharrlichkeit zum Ziel! Wunsch-Reha-Klinik durchgesetzt

Es macht uns Diabetikern Mut, wenn wir erleben dürfen, dass wir unsere eigenen (erfüllbaren) Wünsche durchsetzen können, wenn wir nicht nur Gleichmut an den Tag legen, sondern uns auf die Hinterfüße stellen, um unseren Rechten zum Recht zu verhelfen.

Uns erreichte ein Schreiben des Ingolstädter Mitglieds Thorsten Scholz, der wegen einer Reha-Maßnahme einen Antrag bei seiner zuständigen Krankenversicherung eingereicht hatte:

"Ich habe aufgrund meiner ausgewiesenen Krankheiten einen Reha-Antrag bei der für mich zuständigen Krankenversicherung eingereicht und gleich meinen Wunsch bezüglich einer konkreten Einrichtung geäußert. Die Antragsgenehmigung erfolgte relativ flott; allerdings wurde dem von mir geäußerten Wunschort eine Absage erteilt.


Ich erinnerte mich, dass ich als Krankenversicherter auch beim Reha-Ort (§ 9 SGB IX) mitentscheiden darf. Ich legte Widerspruch ein und informierte meinen, die Reha befürwortenden, Betriebsarzt. Dieser führte der Krankenversicherung gegenüber gründlich aus, weshalb, seiner Meinung nach, die von mir favorisierte Klinik hervorragend geeignet sei, die Reha-Maßnahme erfolgreich durchzuführen. Wenige Tage später erhielt ich telefonische Nachricht, dass meinem ursprünglichen Wunsch entsprochen wird. Der schriftliche Bescheid hierzu wird mir demnächst zugehen.


Natürlich hätte mir auch der Diabetikerbund Bayern mit seinen Sozialreferenten und seinem Rechtsberatungsnetz "Zucker im Blut - Recht im Leben" weitergeholfen. Aber es freut mich ganz besonders, dass ich die von mir ausgewählte Reha-Klinik selbst durchsetzen konnte.“
(Thorsten Scholz, Klaus Walter)

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