Das <link>Netzwerk für Familien mit Diabetes-Kindern hatte auch im Jahr 2016 einiges zu bieten:
Mit dem Erstlingstreffen bekamen die im Vorjahr neumanifestierten Kinder und ihre Familien die Gelegenheit, ganz unkompliziert mit erfahrenen Diabetes-Familien Kontakt aufzunehmen. Auf Einladung der Klinik St. Hedwig in Regensburg wurde dieses Treffen ausgiebig genutzt, um andere Betroffene kennenzulernen und Informationen über die Selbsthilfegruppe zu erhalten.
Ein Abend zum Thema „Diabetes in der Schule“ folgte im April. Die Netzwerkfamilien – unter ihnen zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer – nahmen das Angebot gerne an. Ausgiebig und rege diskutierten die aktiven NetzwerkerInnen mit einer nicht selbst betroffenen Grundschullehrerin über das, was vom Diabetes-Kind im Schulalltag selbst bewältigt werden sollte und wo ggfs. Unterstützung durch die Lehrkräfte geleistet werden kann.
Vortragsthemen wie „Pflaster & Co.“ oder „Diabetes & Perfektion“ fanden ebenfalls regen Zuspruch. So wurde der Erfahrungsaustausch auch außerhalb der offiziellen Netzwerktreffen von großen und kleinen NetzwerkerInnen reichlich gepflegt. Ein besonderer Höhepunkt für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen war der Ausflug in die Kletterhalle nach Lappersdorf. Unter fachkundiger Anleitung wurde bis unters Dach geklettert – rauf und runter ging dabei nicht nur der Blutzucker. Doch das leckere indisch-italienische Essen füllte anschließend alle Energiedepots wieder auf.
Im Jahr 2016 wurde darüber hinaus auch die bayernweit erste zertifizierte Kooperation Klinik und Selbsthilfe erfolgreich fortgeführt. In Kooperationstreffen und Qualitätszirkeln wurde die verbindliche Zusammenarbeit verschiedener klinischer Fachdisziplinen mit den Selbsthilfegruppen weiter gefestigt. Die gelungenen Ergebnisse wurden anlässlich mehrerer Patienten- und Angehörigentage der Öffentlichkeit präsentiert.
Mit einem würdigen Ausklang ging das Netzwerkjahr 2016 zu Ende. Unter dem Motto „Diabetes früher & heute“ zeigte Herr Werner Neumann vom Diabetes-Museum in München zusammen mit seiner Ehefrau zahlreiche Ausstellungsstücke aus seiner beeindruckenden Sammlung. Mit einem unterhaltsamen Vortrag überraschte er die NetzwerkerInnen mit kuriosen Fakten zur Behandlung des Diabetes in früheren Zeiten und brachte die ZuhörerInnen mit seinem reichen Fachwissen zum Schmunzeln und Nachdenken. Besonders auch für die Kinder war dieser Netzwerkabend ein voller Erfolg – wissen sie und ihre Eltern nun doch die modernen technischen Hilfsmittel umso mehr zu schätzen.
Walter Dirschl - Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft
Passend zum Thema des Abends wurde dieses Netzwerktreffen genutzt, um ein langjähriges Mitglied im Diabetikerbund Bayern zu ehren. Herr Walter Dirschl aus Wörth an der Donau ist seit 25 Jahren Mitglied im Diabetikerbund Bayern. Seine regelmäßigen Besuche in mehreren Selbsthilfegruppen, sein großer Wille und Bestreben, Wissenswertes rund um den Diabetes stets aktuell zu erfahren und bei seiner engagierten Diabetes-Therapie anzuwenden sowie seine positive Haltung zu der chronischen Erkrankung ermöglichen ihm ein aktives, selbstbestimmtes und selbstbewusstes Leben.
Als Dank für seine Treue zum Diabetikerbund Bayern überbrachte die Moderatorin des Netzwerks für Familien mit Diabetes-Kindern die Grüße und Glückwünsche der Vorstandschaft und überreichte im Namen vom Vorsitzenden Bernd Franz die Urkunde und Anstecknadel zum 25-jährigen Jubiläum.
Für das Jahr 2017 stehen wieder zahlreiche interessante Veranstaltungen im Programm des Netzwerks für Familien mit Diabetes-Kindern. Alle betroffenen Familien aus dem Raum Regensburg / Oberpfalz sind eingeladen, die Treffen zu besuchen und auszuprobieren, ob das Angebot der Gruppe bei der alltäglichen Diabetes-Behandlung nützlich ist. Nähere Infos können bei Marianne Magg angefordert werden. Die Kontaktdaten sind in der Rubrik „Ansprechpartner Kinder und Jugend“ zu finden.
Herzliche Grüße an alle kleinen und großen Diabetes-Kinder und ihren Familien. (Marianne Magg)

