Frau Badura ist schon viele Jahre im Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. aktiv, seit 2003 u.a. als Mitglied im Landesvorstand des BBSB. Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe in Bayern e.V. hatte sie als kompetente Kandidatin aus den Reihen der Selbsthilfe für dieses Amt vorgeschlagen.
Die stark sehbehinderte, 36-jährige Fremdsprachenkorrespondentin kommt aus Nürnberg, momentan steht sie kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Politik- und Verwaltungswissenschaft.
Sie gilt als „Netzwerkerin“. „Ich möchte dazu beitragen, dass Behinderungen nicht mehr als Makel betrachtet werden. In meinem neuen Amt verstehe ich mich als Bindeglied zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen. Wir müssen mehr voneinander wissen, uns besser verstehen und Vorurteile abbauen. Dafür werde ich mich einsetzen."
Besonderes Augenmerk möchte sie auf die anstehende Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Bayern legen. Badura: „Die Konvention betrifft alle Lebensbereiche. Von der Bildung und dem Berufsleben bis hin zu einer umfassenden Barrierefreiheit werden neue gesellschaftliche Ziele vorgegeben. Gesetze, Strukturen und Lebensbedingungen müssen auf den Prüfstand und es gilt konstruktive Lösungen zu erarbeiten, um behinderten und nicht behinderten Menschen einen gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft zu ermöglichen. Einen Platz, der sich durch Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortlichkeit auszeichnet."
Wir beglückwünschen Frau Badura und wünschen ihr viel Erfolg!

