Schnell wurde uns klar, dass der Mensch mit ausgefallenen Nieren auf Dialyse angewiesen ist. Das heißt: 2 bis 3x in der Woche 4 Stunden an die Maschine. Aus dem Blut müssen Gifte und Mineralien herausgewaschen werden. Eine Nierentransplantation ist die andere Möglichkeit, nur sind die Wartezeiten in Deutschland 6 Jahre, da nicht genügend Spendernieren zur Verfügung stehen. Man sollte wissen, dass ein Organspende-Ausweis eine große Hilfe ist, auch wenn darin nur eine Ablehnung bzw. nur eine bestimmte Organspende zugelassen wird. Herr Dr. Steffen sagte uns, dass für einen Nierenausfall der Bluthochdruck und ein schlecht eingestellter Diabetes die Hauptrisikofaktoren sind. Wir durften einige Dialysestationen ansehen wo bis 23:00 Uhr die Blutwäsche gemacht wird, damit Patienten auch weiterhin ihrem Beruf nachgehen können. Bei diesem Gruppenabend wurden einem die Augen geöffnet.
Ein Bericht von Karl-Ludwig Hofmann

