PM Warstein, Juli 2024 – Das Maria Hilf Krankenhaus in Warstein setzt neue Maßstäbe in der Gefäßchirurgie und bietet Patienten eine hochspezialisierte medizinische Versorgung, die selbst in schwierigen Fällen Hoffnung und Heilung bringt. Ein herausragendes Beispiel dafür ist der Fall des Diabetikers Herrn Uwe W., dessen drohende Beinamputation durch die innovative Behandlung des gefäßchirurgischen Teams unter der Leitung von Dr. Amir Asimi-Lissar verhindert wurde.
Uwe W. ist ein insulinpflichtiger Diabetiker. Drei Arterien seines Unterschenkels waren verengt und verschlossen. Diese Erkrankung wird als sogenanntes diabetisches Fußsyndrom bezeichnet. Es handelt sich dabei bei Diabetikern um eine Kombination von Symptomen und Zuständen, die Nervenschäden verursachen, was infolgedessen zum Verlust des Gefühls bei den Füßen führt. Dadurch bleiben selbst Verletzungen und Beeinträchtigung unbemerkt. Durch die Verengung der Gefäße entstehen Durchblutungsstörungen, die wiederum eine Heilung erschweren und Infektionen befördern.
Wegen der Kombination aus schlechter Durchblutung und Gefühlslosigkeit werden Patienten stark anfällig für Infektionen. Selbst kleine Verletzungen und Blasen können zu schwer heilenden Geschwüren führen. Das wiederum endet oft in der Amputation der Gliedmaßen oder Beine. Uwe W. wurde damals angekündigt, dass solch eine Amputation unumgänglich wäre. Diese Prognose und Indikation erhielt er noch vor der Etablierung der Gefäßchirurgie im Maria Hilf Krankenhaus Warstein. Doch die Situation änderte sich grundlegend, als Dr. Asimi und sein Team ins Spiel kamen. Dr. Asimi untersuchte Herrn Uwe W. gründlich und entschied, dass eine Amputation nicht notwendig sei. Stattdessen führte er eine komplexe Operation durch, bei der zwei von den drei verengten und teilweise verschlossenen Arterien im Unterschenkel bis zur Fußspitze geöffnet und die Durchblutung wiederhergestellt wurde! Herr W. hat inzwischen eine sehr gute Durchblutung.
Diese erfolgreiche Intervention rettete Herrn Uwe W.'s Bein - er kann wieder auf beiden Beinen laufen. Herr W. zeigte sich tief bewegt und dankbar: „Können Sie sich vorstellen, was es heißt, sein Bein gerettet zu bekommen? Das habe ich einem kompetenten Ärzteteam zu verdanken. Es hat mir nicht nur mein Bein, sondern auch meine Lebensqualität zurückgegeben.“
Kontakt:
Maria Hilf Krankenhaus Warstein
Gisela Duitmann
E-Mail: Gisela.Duitmann@krankenhaus-warstein.de
Telefon: 02902/891-606
Amputation droht? Zweitmeinung einholen!
80% der Amputationen bei Menschen mit Diabetes in Deutschland sind vermeidbar.
Gesetzlich Versicherte haben einen Rechtsanspruch, bei einer drohenden Amputation aufgrund eines diabetischen Fußsyndroms eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung einzuholen. Das ist kein Muss, sondern ein freiwilliges Angebot, das Sie nutzen sollten!!!
Zu diesem Zweitmeinungsverfahren werden nur besonders qualifizierte Ärztinnen und Ärzte zugelassen. Für die Amputation beim Diabetischen Fußsyndrom sind das aktuell sieben Anlaufstellen in Bayern (Stand 20.08.2024).
Detaillierte Infos zum Zweitmeinungsverfahren, dessen Ablauf sowie direkte Links für die Suche nach Zweitmeinern in Ihrer Region erhalten Sie auf der Seite „Amputation - nein danke!“


