Berichte

Netzwerk für Familien mit Diabetes-Kindern Regensburg Aus dem Jahresprogramm 2013

Marianne Magg führt Sie durch die Gruppenaktivitäten 2013!

Auftakt zum Netzwerkknüpfen

Im Februar veranstaltete das Netzwerk für Familien mit Diabetes-Kindern ein gemeinsames Treffen mit dem Diabetes-Team der Klinik St. Hedwig in Regensburg. Unter dem Motto „Neu-Manifestierte treffen alte Hasen“ kamen Familien, die erst seit wenigen Monaten mit Diabetes unterwegs waren, mit langjährig erfahrenen Familien zusammen. Der Erfahrungsaustausch kam flott in Gang und am Ende war die Freude über die erfolgreiche Premiere bei allen groß. Herzlichen Dank an das Diabetes-Team der Klinik St. Hedwig in Regensburg für die tatkräftige Unterstützung.

Gemeinsam Kochen, Backen, Schlemmen

Im April trafen wir uns zum gemeinsamen Kochen und Backen im Vorwerk Thermomix-Studio in Regensburg. Gruppenleiterin Claudia Sparrer – gleichzeitig aktive Netzwerkteilnehmerin - war begeistert von der Idee, mit Diabetes-Kindern und ihren Eltern Köstlichkeiten im Thermomix zu zaubern. Mit viel Liebe und Gespür für Gerichte, die garantiert bei Kindern ankommen, stellte sie eine bunte Auswahl an Rezepten incl. detaillierter Nährwertangaben zusammen.
Elf Mamas, ein Papa und ihre Kinder machten sich ans Werk und bereiteten unter sachkundiger Anleitung von Claudia Sparrer, tatkräftig unterstützt von Ihren Töchtern, Leckereien wie Ananas-Erdbeer-Marmelade, Möhren-Apfel-Rohkost, Fleischbällchen in Currysoße mit Reis und Gemüse, Laugengebäck, Vollkornbrot, Pizza und vieles mehr zu. Schon während geschnippelt, gewogen, gekocht und natürlich genascht wurde, kam der Erfahrungsaustausch in Gang: Wie rechnet ihr die Pizza? Müssen die Fleischbällchen bei der BE-Berechnung berücksichtigt werden? Wie viele BE hat wohl das Vollkornbrot? Und erst die leckere Marmelade? Alles wurde restlos verputzt und beim gemeinsamen Aufräumen waren sich alle einig, dass dies ein gelungener Nachmittag mit vielen interessanten Informationen rund um Nährwerte, BE-Berechnung und natürlich leckeren Rezepten war. Ein herzliches Dankeschön an Claudia Sparrer für die Einladung ins Thermomix-Studio und ihre kompetente, charmante Leitung durch den Nachmittag.

Nur verschätzt oder doch FPE im Spiel?

Im Juni hatten wir Dr. Dominik Stricker, Kinder- und Jugendarzt und Diabetologe aus Lappersdorf/Regensburg, zu Gast. In einem interessanten Vortrag incl. Rechenbeispielen stellte er uns das Thema „Fett-Protein-Einheiten“ und ihre Wirkungsweise auf den Blutzuckerverlauf vor. Angeregt durch die theoretischen Ausführungen und die Ergänzungen der Netzwerkteilnehmer aus der Praxis mit Schmalzgebäck, Pizza, Grillfleisch & -würstchen, Pommes, Eierspeisen, etc. nahmen sich die Anwesenden vor, zukünftig neben den BE/KE auch die FPEn bei der Insulinberechnung zu berücksichtigen.

Wer hat schon einen Tiger gestreichelt?


Ein anderer Höhepunkt im Jahresprogramm fand im Oktober statt. Bei herrlichem Herbstsonnenschein trafen wir uns im Tiergarten in Straubing und wurden dort von Martin Werneyer – Zoopädagoge und ebenfalls aktiver Netzwerkteilnehmer – begrüßt. In einer nicht alltäglichen Führung zeigte er uns Bereiche hinter den Kulissen, die für sonstige Zoobesucher nicht zugänglich sind. Wer hat schon mal einen echten Tiger gestreichelt? Wer war schon im Esel- & Ziegengehege mit Striegel und Bürste unterwegs und hat den zutraulichen Grautieren kräftig über das Fell gestrichen? Spannend wurde es dann im Donau-Aquarium: Wer traut sich eine Würgeschlange zu halten bzw. um den Hals zu legen? Manche, die sonst nicht mal einen Regenwurm streicheln würden, wuchsen über sich hinaus und nahmen es mutig mit der Schlange auf, die ziemlich zufrieden und entspannt „Schal“ für einige NetzwerkteilnehmerInnen spielte. Nach ausgiebigem Mittagessen und Bummel durch den Zoo trafen sich zum Abschluss alle wieder auf dem großen Spielplatz. Vielen Dank an Martin Werneyer, der diesen abwechslungsreichen Tag für unser Netzwerk gestaltete.

Netzwerk verstärken


Weitere interessante Begegnungen und Aktivitäten für die ganze Familie wurden ausgiebig zum Erfahrungsaustausch rund um Diabetes bei Kindern und Jugendlichen genutzt. Mit jedem Treffen wurde das Netz dichter geknüpft – hier trug insbesondere auch die rege Teilnahme am Diabetes-Camp 2013 bei: Mit zwölf Kindern und Jugendlichen, einer Küchenfee und drei BetreuerInnen aus dem Einzugsgebiet stellte das Regensburger Netzwerk eine starke Abordnung.

Danke

An dieser Stelle gebührt ein herzliches Dankeschön allen aktiven NetzwerkerInnen sowie allen genannten und ungenannten Unterstützern vor und hinter den Kulissen.

Auf ein Wiedersehen in 2014!

Infos, Jahresprogramm und mehr rund ums <link>Netzwerk für Familien Regensburg.
Ich freu‘ mich auf Euch!

Marianne Magg