„Sterbevorsorge, denn auch der Tod gehört zum Leben“ war im September Thema in der <link>Selbsthilfegruppe Röthenbach. Roswitha Baier und Brigitte Laue, Gruppenleiterin und Stellvertreterin, waren sehr skeptisch, ob sie damit auf großes Interesse stoßen würden.
Die Sorge war völlig unbegründet: 22 Gruppenmitglieder waren gekommen, um sich rund um die „Sterbevorsorge“ und „Bestattung“ zu informieren. Alois Müller vom Bestattungsinstitut Hannelore Müller in Röthenbach klärte zusammen mit einem Kollegen rund um das Thema auf.
Jeden von uns trifft es irgendwann und vieles kann man lange vorher planen – zur Entlastung der dann Hinterbliebenen und zur Umsetzung der eigenen individuellen Vorstellungen. Ob Feuer-, Erd- oder Seebestattung, große Trauerfeier oder engster Kreis, welcher Sarg, welche Bekleidung, Familiengrab oder anonym im Friedwald? Auf all dies gingen die beiden Herren ein. Dazu gehörte auch die Beantwortung der zahlreichen Fragen im Verlauf des Abends. Viel zu schnell verflog die Zeit. Mit einem kleinen Präsent und viel Applaus dankte die Gruppe den beiden Referenten.
Wir haben an diesem Abend viel über ein Tabu-Thema gelernt, dem wir sonst gerne aus dem Weg gehen. Es hat sich gezeigt: Offensiv angehen und anschauen bringt den Anstoß, eigene Vorstellungen zu entwickeln und mit Angehörigen zu reden bzw. eigene Vorsorge zu treffen. (Brigitte Laue)
Berichte

