Berichte

Radtour der SHG Kinder-Jugend Nürnberger Land

Unter dem Motto „Diabetes und Bewegung“ machte sich die <link>Kinder-Jugendgruppe Nürnberger Land am Samstag, 20. Juni, zu einer zweitägigen Radtour auf. Gestartet wurde mit der Bahn von Nürnberg nach Regensburg. Sobald alle Räder im Fahrradabteil sicher verstaut waren, ging es auch schon los mit dem Anlegen der Glukosesensoren zum kontinuierlichen Glukosemonitoring. Am Ende der Fahrzeit war es geschafft: Tanja Ün, Diabetesberaterin, hatte alle Sensoren gesetzt. Bevor wir in Regensburg aufs Rad stiegen, kam schon die Regenbekleidung zu ihren ersten Einsatz. Bei leichtem Regen aber trotzdem guter Laune ging es mit der ersten Etappe los - an der Donau entlang bis Dietfurt. Beim ersten geplanten Stopp nach 10 km zum Sensoren-kalibrieren mussten wir auch schon die ersten Unterzucker bekämpfen. Nach einer kleinen Pause fuhren wir weiter. Um die Mittagszeit kamen wir in Kelheim an. Nach einer Stärkung setzen wir unsere Fahrt mit dem Schiff fort. Über Essing – berühmt durch die längste Holzbrücke Europas - fuhren wir bis nach Riedenburg. Hier angekommen trafen wir zum ersten Mal auf unser Servicefahrzeug, das uns bei eventuellen Pannen mit Rat und Tat zur Seite stehen oder erschöpfte Radler aufsammeln sollte. Dies war nicht nötig und so radelten wir alle weiter an der Altmühl und am Main-Donau-Kanal entlang zum Bräu-Toni nach Dietfurt, unserem Tagesziel.

Nach einer Dusche und dem gemeinsamen Abendessen stand noch ein Vortrag zum Thema „kontinuierliches Glukosemesssystem“ auf dem Programm. Im Anschluss wurden die Ergebnisse vom Tag besprochen und diese als Vorbereitung für die nächste Etappe in die

Therapie mit eingebracht. Die Nachtruhe verlief für jeden unterschiedlich: der eine schlief fest durch, den anderen hat der Alarm des Sensors geweckt, weil der Blutzuckerspiegel abgefallen war. Auf jeden Fall saßen alle pünktlich mit Radlerklamotten am Frühstückstisch und stärkten sich für die zweite Etappe.

Sie führte uns weiter am Main-Donau-Kanal entlang über das Kloster Plankstetten nach Berching. Die Stadt mit ihren Befestigungsanlagen und schönen Türmen lud förmlich zum Rasten ein. Weiter am König-Ludwig-Kanal entlang nach Neumarkt - bevor wir hier das Maybach-Museum mit vielen historischen Fahrzeugen besuchten, wurden die Sensoren wieder abgelegt. In Neumarkt war auch das Ende unserer Radtour erreicht. Von hier ging es mit der Bahn zurück nach Nürnberg.

Alle Jugendlichen und deren Eltern haben toll mitgemacht und dafür gesorgt, dass wir trotz schlechten Wetters sehr viel Spaß zusammen hatten. Dafür möchte ich mich nochmal bedanken. Mein Dank gilt auch Tanja Ün, die uns zwei Tage als kompetente Ansprechpartnerin super unterstützt hat.

Horst Neubauer