Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) hatte alle Mitglieder aufgerufen, sich an der gemeinsamen Kundgebung der Verbände DDB, diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M), Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) während der DDG-Jahrestagung an „Christi Himmelfahrt“ zu beteiligen.
Trotz strömenden Regens versammelten sich rund 500 Patienten, Angehörige, Ärzte und Diabetesberater auf dem Leipziger Marktplatz, um ihren Unmut über die Versorgungsdefizite für Diabetiker in Deutschland kund zu tun, fortwährende Therapiefreiheit und eine Nationale Diabetes-Strategie zu fordern.
Neben Prof. Dr. Stephan Matthaei, Prof. Dr. Thomas Danne und weiteren Rednern sprach auch der DDB-Bundesvorsitzende Dieter Möhler. Er bemängelte die Stigmatisierung der Typ 2-Diabetiker und das dadurch eingetretene Zerrbild über die Ursachen der Krankheit. Ebenso kritisierte er die schwierige Versorgung von Diabetikern mit neuen Hilfsmitteln wie CGM oder Insulinpumpenverordnungen. Mit staatlichen Stellen, welche versuchen die Ökonomie unter Ausblendung ethischer Grundsätze auf Kosten der chronisch Kranken durchzusetzen, ging er hart ins Gericht. Durch solche behördlichen Überlegungen ist eine ausreichende Versorgung gefährdet oder wird gar verhindert. Die Sicherstellung einer ausreichenden Diabetesversorgung wird eines der Hauptthemengebiete sein, mit dem sich der DDB in kommender Zeit zum Wohle der Betroffenen auseinandersetzen wird.
Einen ausführlicheren Bericht finden Sie im Juli-Journal auf den Verbändeseiten und auf der Homepage des <link http: www.diabetikerbund.de presse bericht-subkutan-zur-kundgebung-zur-ddg-jahrestagung-leipzig>Bundesverbands. Hier ist auch ein <link http: www.diabetikerbund.de presse filmbericht-zur-kundgebung-leipzig>Video zur Demo eingestellt. (PR DDB, Marion Köstlmeier)

