Berichte

Diabetes und Bergwandern - RV Ingolstadt unterwegs auf Höhenwegen

Berge – Hütte – Leben abseits der Zivilisation – zweieinhalb Tage waren Mitglieder des RV Ingolstadt wieder – und zwar zum 19. Mal in Folge – auf der privaten Ringseer Hütte der Sektion Ringsee des Deutschen Alpenvereins zu Gast. Organisiert hatte dieses Wochenende Josef Enderer, seit 40 Jahren Mitglied in diesem Verein und seit seiner Jugend passionierter Bergsteiger. Die Hütte liegt im Tal der Jachenau bei Lenggries und ist vom Parkplatz aus über einem kurzen steilen Anstieg in etwa 20 Gehminuten zu erreichen.

Vom 19. bis 21 Juni trafen sich dort 20 Diabetiker und ihre Angehörigen zum geselligen Beisammensein, Erfahrungsaustausch und zur sportlichen Bewegung. Die medizinische Beratung und Betreuung übernahm Dr. Christian Danner, Arzt am Klinikum Kösching bei Ingolstadt und selbst begeisterter Bergsteiger.

Das Wochenende stand wettermäßig unter keinem guten Stern. Die geplante Tour im Wetterstein über das Hupfleitenjoch zur Höllentalangerhütte und durch die Höllentalklamm musste wegen zeitweise heftigen Regens auf den Kramerplateauweg verlegt werden. Trotz des schlechten Wetters kam eine zweistündige Wanderung vom Pflegersee über Garmisch Partenkirchen zur bewirtschafteten Hütte Sankt Martin am Grasberg zustande. Die Hüttenabende auf der Ringseer Hütte waren dem geselligen Beisammensein, dem Erfahrungsaustausch und persönlichen Gesprächen mit dem Arzt vorbehalten.

Das Fazit des Wochenendes war die Tatsache, dass sich Diabetiker jederzeit auch in den Bergen sicher bewegen können, wenn sie ihre Insulineinstellung auf die Ausdauerbelastung einstellen.

Josef Enderer