Berichte

Selbsthilfegruppen: Für Patienten oft wichtiger als Ärzte!

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Studie im Auftrag der DAK!

Fast 90 Prozent der Befragten sahen in den Selbsthilfegruppen eine sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Betreuung. 65 Prozent finden gerade bei chronischen Erkrankungen wie z.B. Diabetes den Erfahrungsaustausch untereinander nützlich.

Laut Studie suchen besonders die 30 - 60-Jährigen das persönliche Gespräch in Selbsthilfegruppen, Jüngere nutzen eher das Internet oder holen sich Rat in Familie und bei Freunden.

„Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig Selbsthilfegruppen bei der Bewältigung von chronischen Krankheiten und Behinderungen sind“, erklärt DAK-Sprecher Jörg Bodanowitz. „Sie bilden die vierte Säule im deutschen Gesundheitswesen, neben der ambulanten und stationären Behandlung  sowie den Rehabilitationsmaßnahmen.“ Rund 3 Millionen Menschen in Deutschland sind derzeit in etwa 50.000 Selbsthilfegruppen zusammen geschlossen, so die Zahlen der DAK.

Liebe Mitglieder, geben Sie die Info über Ihre Selbsthilfegruppen bzw. Ansprechpartner im  Diabetikerbund Bayern an Mitbetroffene und Ihre Ärzte weiter, denn laut Umfrage ist dies der Weg, über den 45 Prozent von einer Selbsthilfegruppe erfahren. Informationen zu Selbsthilfegruppen über Ärzte und Krankenkassen erhielten nur 22 bzw. 15 Prozent. Sie sehen, Sie sind ein wichtiger Multiplikator! (mk)