Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen. Er wedelt glücklich mit dem Schwanz, wenn sein Frauchen oder Herrchen nach Hause kommt, freut sich, wenn er mit ihm spielen darf und ist am liebsten immer an seiner Seite.
(Quelle:<link http: www.wdr.de tv wissenmachtah bibliothek hund.php5> www.wdr.de/tv/wissenmachtah/bibliothek/hund.php5)
Der wiederum füttert ihn, geht mit ihm zur Hundeschule, Gassi und bei Bedarf zum Tierarzt und bezahlt Steuer und Haftpflicht für ihn. Andere Zeitgenossen kaufen schicke Accessoires, gehen mit ihrem Liebling regelmäßig zum Hundesalon und malen seine Krallen rot an. Seit die Wirkung von Insulin erfolgreich an diabetischen Hunden erprobt wurde, müssten Diabetiker ein besonders inniges Verhältnis zum Hund haben. Aber weit gefehlt. Es lässt sich keine gesicherte Korrelation zwischen einer Diabeteserkrankung beim Menschen und gleichzeitigem Besitz eines Hundes aufstellen.
Das soll jetzt anders werden
Der so genannte <link http: www.diabetikerbund-bayern.de neuigkeiten article diabeteswarnhund-die-einzig-moegliche-rettung>Diabeteshund wird seit einiger Zeit ins Rennen geschickt gegen ein etabliertes Messsystem, das
- den Träger bei einer eigenverantwortlichen Ernährungs- und Lebensführung unterstützt
- 24 Stunden ununterbrochen im Einsatz ist
- nicht krank wird
- in naher Zukunft die Insulinpumpe steuern kann
- leicht gegen ein neues Modell auszutauschen ist
- per Internet mit dem Diabetologen kommunizieren und neu eingestellt werden kann
- sich mit billigen Batterien zufrieden gibt
- sich per Display mitteilen kann
- zum Beispiel im Schwimmbad, im Konzert und bei weiteren schönen Dingen dabei sein kann
Und der Hund?
Will ein Tierfreund allen Ernstes zumindest einen Teil der Forderungen, die nicht mal ein Mensch zu erfüllen in der Lage ist, an einen Hund stellen?
Ein Hund kann ohne Zweifel ein Leben bereichern - es unter dem Aspekt Diabetes-Assistenzsystem anzuschaffen ist bei den technischen Systemen, die wir zur Verfügung haben, ein Unsinn. Der Mehrwert liegt vielmehr in der Andersartigkeit und dem Zwang zu Verständnis und Fürsorge für den domestizierten Wolf.
Deshalb:
Diabetiker - lasst euch nicht verhunden!
Ihr
Helmut Hädrich

