Berichte

Fachveranstaltung zum Voranbringen des Aktionsplans für ein inklusives Bayern

Schon am 26. Februar, einem Freitag, trafen sich auf Einladung von Sozialministerin Emilia Müller etwa 180 TeilnehmerInnen aus ganz Bayern in München-Milbertshofen.


Zunächst wurde der aktuelle Stand in Bayern erörtert - es ist noch sehr viel zu tun, bis Inklusion in allen Lebensbereichen eine Selbstverständlichkeit sein wird. In Arbeitsgruppen zu vielen Teilbereichen wurde geackert, um genau herauszuarbeiten, wo wir aktuell stehen und mit welchen nächsten Schritten es zügig vorangehen kann - die Zeit läuft!

Die Teilnehmer kamen mehrheitlich aus Behörden und sozialen Einrichtungen, aber auch von Betroffenenverbänden. Gerade deren Mitwirkung und Kompetenz aus ihren Alltagsleben mit Behinderung oder chronischer Erkrankung heraus wurde sehr geschätzt. Von allen Seiten kam der Wunsch, diese Zusammenarbeit zu intensivieren. Es wurde aber auch gesehen, dass deren Engagement oft ein Ehrenamt neben Beruf und Familie ist und daher zeitliche Ressourcen knapp bemessen sind. Allein schon der Veranstaltungstag, ein Freitag, macht die Teilnahme für viele Ehrenamtliche zu einem Problem. Daher ist aus meiner Sicht wichtig, dass wir uns im Aktivenbereich breit aufstellen, um die Vielzahl von Terminen, die wahrzunehmen sind, auch kompetent besetzen können. Daher mein Aufruf: Engagieren Sie sich - kommen Sie zur Mitgliederversammlung am 22. Oktober nach Nürnberg und arbeiten aktiv mit!