Am 26. Juli lud der Landesverband Saarland Diabetiker und Interessierte in die Stadthalle nach St. Ingbert ein. Mit dem 27. Landesdiabetikertag wurde gleichzeitig auch das 30-jährige Bestehen des Landesverbands gefeiert. Dazu waren hochrangige Gäste eingeladen, die über die momentane Diabetikerversorgung diskutierten.
Zunächst blickte Karl Zang, 1. Vorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes Landesverband Saarland e.V., auf die vergangenen Jahrzehnte zurück. Dann ging er auf die aktuelle Situation im Saarland ein: „Im Saarland sind derzeit etwa 60.000 Menschen von Diabetes Typ 1 und Typ 2 betroffen.“ Immer mehr Kassenleistungen stünden auf dem Prüfstand.
Beifall von allen Seiten
Dieter Möhler, Bundesvorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) begeisterte mit seinem Vortrag „Diabetes - was nun?“ nicht nur die Besucher, sondern auch die sachlich kompetenten Vertreter der Landesregierung und der Ärztekammer. Dieter Möhler stellte in seinem Vortrag für alle eindrucksvoll Sinn und Notwendigkeit einer starken und unabhängigen Patientenvertretung dar - nur die Fachkompetenz der selbst Betroffenen kann die eigenen Interessen wirklich vertreten.
Unterstützung zugesagt
Seine detaillierten Ausführungen, gespickt mit Praxisbeispielen, beeindruckte das Publikum und die hochrangigen Gäste. In weiterführenden, intensiven Gesprächen wurde dem DDB LV Saarland unter der Leitung von Herrn Zang sowohl von Herrn Dr. Mischo, Präsident der Ärztekammer Saarland, wie auch von Herrn Dr. Lamberty, Abteilungsleiter Gesundheit im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen & Familie, jegliche Unterstützung zugesagt. Beide Herren waren sehr beeindruckt vom Engagement und der Kompetenz des DDB.
Einigkeit und Zusammenhalt
Der Einladung ins ferne Saarland waren unser Vorstandsvorsitzender Bernd Franz mit seiner Frau Elisabeth gerne gefolgt. Unsere Landesverbände sind freundschaftlich verbunden. Wir Landesverbände müssen zusammenstehen und im Bundesverband einig sein für eine starke, bundesweite Patientenvertretung. Nur so können wir gemeinsam viel für Diabetiker heute und morgen erreichen.
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