Berichte

Diabetes-Camp Chieming 2012: Betreuer-Vorbereitungstreffen in Bad Kissingen

Heiße Phase im Camp-Vorfeld: Am 28./.29. April trafen sich ein Großteil des Betreuer- und Versorgungsteams nach dem Insulinpumpentreffen in Bad Kissingen, um gemeinsam Vieles zu besprechen und zum gegenseitigen Kennenlernen.

 

Mit 50 Kindern und Jugendlichen ist das Camp voll besetzt – eine große Gruppe. Zur Wahrung der Übersicht gibt es jeweils eine Lagerleitung für Mädchen und eine Lagerleitung für Jungen.

 

Gemeinsam wurden die Hauptevents – zwei Tagesausflüge und der Floß-Bau im Detail besprochen. Auch die anderen Tage werden überhaupt nicht langweilig, versprochen! Und: Hoher Besuch kommt ins Camp! Mehr wird aber nicht verraten!

 

Checklisten und Programm

 

An viele Details muss gedacht werden - wo viele zusammen sitzen wird weniger vergessen. So nahmen die Erstellung der To-do-/Pack-Liste des Teams und die Pack-Checkliste für die Eltern einen großen Raum ein. Was haben wir, was brauchen wir noch, was muss vor Ort geklärt werden und wer kann was mitbringen bzw. transportieren? Was müssen die Kinder dabei haben? Natürlich ist vieles immer gleich, manches aber doch Programm- bzw. Camp-spezifisch. Wann soll die Checkliste für die Eltern versandt werden, welche Infos müssen sofort raus, damit die Eltern Zeit zum Handeln haben – dabei geht es z.B. um Impfungen. Und: Welche Infos brauchen wir von den Eltern sofort? Auf alle Fälle die T-Shirt-Größe! Zum Glück sind alle Eltern per E-Mail erreichbar, das beschleunigt die Kommunikation ungemein!

 

Wie erkennen wir „unsere“ Kinder und wie erkennen die Kinder die Betreuer? Es sind noch vier weitere Gruppen auf dem Zeltplatz, deshalb ist das schon wichtig! Die Lösung: Kinder/Jugendliche, Betreuer und Küchenteam erhalten einheitliche T-Shirts – natürlich in unterschiedlichen Farben, damit für jeden die Zugehörigkeit ersichtlich ist, ganz wichtig besonders am Anfang, wo man sich noch nicht kennt.

 

Ganz leise und fast unbemerkt stellte das Küchenteam schon einen vorläufigen Speiseplan mit vielen Leckereien auf - es wird ihnen schmecken!

 

Diabetesmanagement im Camp

 

Natürlich kam auch das Thema Diabetes nicht zu kurz: Es wurde besprochen, wie, wo, wann Blutzuckermessungen stattfinden werden, Zuständigkeiten und die Kontinuierlichkeit der Betreuung geklärt. Hier flossen die Erfahrungen vergangener Schulungstage ein. Natürlich wird im Camp mit den Teilnehmern genauestens Tagebuch geführt und besprochen, um anhand der Werte und Anpassungen für den Alltag zu Hause zu lernen. Für die Einheitlichkeit der Aufzeichnungen sorgt ein Tagebuch-Formular, entwickelt von Horst Neubauer! Und – das haben wir aus vorangegangenen Camps gelernt: Die Teilnehmer müssen schon eine Woche vor dem Camp zuhause diese Tagebuchblätter führen und mitbringen, damit für die Diabetesberaterinnen schon am Anfang klar ist, wie es zuletzt zuhause lief, was funktioniert hat und was nicht. Auch ein vom betreuenden Diabetologen ausgefüllter Anpassungsplan ist mitzubringen – das Formular erhalten die Eltern von uns. Natürlich werden auch Schulungsinhalte durch die Camp-Diabetologen und Diabetesberaterinnen vermittelt, dabei werden ersichtliche Wissenslücken berücksichtigt.

 

Zwei Wochen später klärten Bernd Franz, unser Landesvorsitzender und Camp-Chef, und seine Frau Elisabeth noch vieles vor Ort: die Versorgung mit frischesten Lebensmitteln ist definitiv gesichert. Auch die Lagerleitungen waren noch einmal dort und gingen in die Detail-Planung des Programms und der Ausflüge, fuhren Wege ab u.v.m.

 

Ein engagiertes Team mit vielen Ideen und Erfahrungen mit Kindern sorgen für ein gutes Gelingen. Die Kinder werden ihren Spaß haben! Bitte drücken Sie alle Daumen für gutes Wetter – aber das hätten wir uns nach dem wechselhaften Frühling nun wirklich verdient.
Sie sehen, es steckt viel Sisyphos-Arbeit in der Vorbereitung eines solchen Events – und das wird alles ehrenamtlich geleistet, das muss man schon mal betonen! Vielen Dank allen Aktiven! (Marion Köstlmeier)

 

Sie wollen etwas Gutes für Kinder und Jugendliche mit Diabetes tun?

 

Das können Sie: Spenden Sie fürs Diabetes-Camp und ermöglichen so zusätzliche Aktionen ohne weitere finanzielle Belastung der Eltern. Selbstverständlich können Sie auch für zukünftige Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit oder zugunsten einer bestimmten Selbsthilfegruppe spenden.


Konto-Inhaber:       Diabetikerbund Bayern
Konto-Nummer:      7 805 800
Bankleitzahl:           700 205 00
bei der Bank für Sozialwirtschaft München

 

Vielen Dank!