Seit 2006 hilft die UPD Patienten durch Rat und Tat bei Problemen mit Kostenträgern und Leistungserbringern, denn oft müssen wir Patienten für unsere gute Versorgung und unsere Ansprüche kämpfen. Die UPD berät unabhängig, kostenfrei, neutral und kompetent.
Dies ist nun in Gefahr, denn die UPD in der jetzigen Form gibt es nur noch bis zum 31.12.2015, denn bei der Neuausschreibung, die im 7-Jahres-Turnus erfolgen muss, gewann im Vergabeverfahren der Call-Center-Betreiber SANVARTIS.
Dieses Unternehmen arbeitet seit Jahren für verschiedene Krankenkassen und Pharmaunternehmen: KANN SO NEUTRALE BERATUNG GELEISTET WERDEN? Auch wir finden: NEIN!
In vielen Medien wurde dies aufgegriffen, viele Menschen und Organisationen liefen Sturm. Es wurde eine Online-Petition gestartet, für deren Unterstützung wir auch auf unserer Homepage aufgerufen hatten - leider alles ohne Erfolg!
Und was sagt der Patientenbeauftragte, der im Interesse der Patienten handeln soll?
Das lesen Sie <link http: patientenbeauftragter.de index.php patientenrechte>hier!
Fest steht - die Beratungsstellen vor Ort sind weg und damit auch die persönliche Betreuung face-to-face. Alles läuft nur über Callcenter. Klar, kann man so mehr Erreichbarkeit bieten, aber die persönliche Vertrauensbasis geht damit verloren. Inwieweit es SANVARTIS als krankenkassennahes Unternehmen schafft, Patienten unabhängig zu beraten, die ja gerade dann Rat suchen, wenn die Kasse nicht leisten will, bleibt abzuwarten. Wir werden, gemeinsam mit anderen Patientenvereinigungen, kritisch beobachten.

