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Bayerischer Hausärztetag 2022

Verena Hädrich (li.) und Elke Popp führten viele interessante Gespräche © Verena Hädrich

Sehr gerne haben wir uns am 13./14. Mai nach Corona-Pause mit einem Info-Stand auf dem Bayerischen Hausärztetag 2022 in Erlangen präsentiert und viele für beide Seiten interessante Gespräche mit Hausärztinnen und Hausärzten sowie Medizinischen Fachangestellten (MFAs) geführt.

Dabei trafen wir auf offene Ohren. Vielen Hausärztinnen und Hausärzten wäre es sehr wichtig, dass sich ihre Patientinnen/Patienten Selbsthilfegruppen anschließen und über ihre Nöte und Sorgen austauschen würden und dabei von den Erfahrungen anderer Betroffener profitieren könnten. Jedoch: es sei kaum möglich, sie dazu zu bewegen!

Sie teilten auch ihre Sorgen mit uns: Was tun mit einem Patienten mit HbA1c von 16, den man überhaupt nicht davon überzeugen kann, etwas zu ändern? Leider kein Einzelfall: Selbst beim Auftreten von ernsten Folgeerkrankungen wie dem Diabetischen Fußsyndrom oder einer Retinopathie komme man an manche Patienten einfach nicht ran. Das Zuschauen-müssen und nichts-tun-können, wie sich die Situation des Patienten verschlechtert, belastet viele Ärztinnen und Ärzte.

Großartiges Engagement

Eine Ärztin aus dem Deggendorfer Raum berichtete uns, dass die Schulen in ihrem Umkreis keine Kinder mit Diabetes aufnehmen möchten. Sie kämpfe für die Inklusion der Kinder mit allen Mitteln und Wegen – obwohl sie gar keine Kinderdiabetologin sei!


Unsere vorab gepackten Taschen mit reichlich Info-Material zum Auslegen in den Praxen wurden sehr gerne angenommen.