Berichte

Schwabacher Typ-1-er auf erfrischender Kneipp-Wandertour

Kneipp-Station 1: Erfrischendes Wassertreten im Storchengang - das haben sich nur die Damen getraut! © Dieter Meier

Kneipp-Station 2: Wasserguss in Teamwork für alle! © Dieter Meier

Am Sonntag, 12.09., starteten einige Mitglieder der Schwabacher Typ 1-SHG zur Kneipp-Tour an der Schwäbischen Rezat, dem südlichen Quellfluss der Rednitz in Mittelfranken.

Unsere Rundwanderung begann am frühen Nachmittag in Röttenbach, Landkreis Roth. Wir hatten Glück, der Wettergott war auf unserer Seite! Vormittags noch bewölkt und herbstlich frisch, kam pünktlich zum Nachmittag die Sonne raus, so dass wir während unseres Ausflugs herrliches Spätsommerwetter genossen.

Gleich am Anfang der Wanderstrecke drehten die mutigen Damen der Gruppe ihre Runden im Kneipptretbecken - natürlich vorbildlich im Storchengang. Im Sonnenschein trockneten die Beine schnell. Diese sehr erfrischende, aber angenehme Kühlung vom Knie bis in die Zehenspitzen hielt lange an und trug dazu bei, dass wir die immerhin knapp zehn Kilometer lange Strecke locker bewältigen konnten. Unterwegs gab es eine weitere Kneippgussstation. Hier war Teamwork gefragt, denn nur wenn jemand die Handpumpe kräftig und durchgehend gleichmäßig betätigte, ergoss sich der kühle Wasserschwall über Hände und Unterarme – eine wohltuende Erfrischung bei den durchaus sommerlichen Temperaturen, die dieses Mal die komplette Runde, auch unsere Männer, genossen.

Die abwechslungsreiche Route führte uns auf Wald- und Feldwegen über Berg und Tal durch schmucke fränkische Ortschaften bis nach Mühlstetten in einen gemütlichen, familiären Biergarten. Dort gönnten wir uns die wohlverdiente Pause, schließlich hatten wir den Großteil der Strecke bereits geschafft. Bei Kaffee mit frischem, selbstgebackenem Kuchen, einer herzhaften Brotzeit und natürlich kühlen erfrischenden Getränken ließen wir es uns so richtig gut gehen.

Von dort war es dann nur noch einen guten Kilometer zurück zum Ausgangspunkt - dem Parkplatz am Rathaus in Röttenbach. Zwar etwas erschöpft, aber bester Laune mit Rückblick auf einen gelungenen fröhlichen Nachmittag, traten wir teils per Fahrgemeinschaften den Heimweg an.

Natürlich hatten wir alle, wie immer, den zwar nicht sichtbaren doch stets anwesenden Begleiter Diabetes mit im Gepäck. So zeigte es sich mal wieder, jede/r ist verschieden, reagiert auf die anhaltende Bewegung unterschiedlich stark und schnell und auch je nach „Tagesform“ individuell. Diese Erfahrung in der Gruppe „Gleichgesinnter“ tut einfach immer wieder gut! (Elke Popp)