Berichte

Rückblick auf die Diabetes Road 2019 in Bad Kissingen

Ruth Nowak (li.), Ministerialdirektorin und Amtschefin des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, lässt sich von Sonja Stipanitz (re.), Apothekerin und Patientenbeauftragte des Bayerischen Apothekerverbands (BAV) ihren Blutzucker testen.

Geduldiges Warten an der Messstation © Dieter Meier

Die Diabetes Road 2019 ist seit Ende April wieder unterwegs! Start war wie schon im Vorjahr Bad Kissingen. Am 25. Mai waren wir in Münchberg und am 22. Juni in Forchheim zu Gast. Am 6. Juli luden wir nach Nürnberg und am 20. Juli nach Grafing bei München ein. Es folgt 2019 noch Sonthofen am 24. August. Hier ein Rückblick auf die erste Station 2019.

Trotz des schlechten Wetters war die Diabetes Road im Rahmen der Bad Kissinger Gesundheitstage vom 26.–28. April auch dieses Jahr erneut ein voller Erfolg.

Ruth Nowak, Ministerialdirektorin und Amtschefin des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, eröffnete am Freitag die Gesundheitstage. Anschließend besuchte sie uns und ließ sich von Sonja Stipanitz, Patientenbeauftragte des Bayerischen Apothekerverbands (BAV), ihren aktuellen Blutzuckerwert bestimmen, s. Foto. Anschließend diskutierten wir mit ihr aktuelle gesundheitspolitische Themen wie die Diabetes-Strategie, Pflege und Impfungen.

Unser „Diabetes-Mobil“ war von Freitag bis Sonntag vor dem Rakoczy-Gebäude im Bereich des Kurgeländes stationiert. Hier konnten die zahlreichen Besucher ihren Blutzuckerlangzeitwert HbA1c bestimmen lassen. Mit unserem blauen Pavillon, der bei den Diabetes-Road-Stationen für weitere Angebote wie Blutzucker-, Blutdruckmessungen und Beratung normalerweise vor dem Diabetes-Mobil aufgebaut ist, mussten wir aufgrund des Regens und der für die Jahreszeit sehr kühlen Temperaturen am Samstag unters schützende Dach vor der Wandelhalle umziehen. Aber auch hier fanden sich am Samstag und Sonntag schnell viele Interessierte bei uns ein.

Dank der Unterstützung des bayerischen Apothekerverbands waren an allen drei Tagen Blutdruck-, Blutzucker- und bei Bedarf auch HbA1c-Messungen möglich. Dies wurde von den Besuchern gerne angenommen. Und so war, wie oft, doch so manche/r über das Mess-Ergebnis überrascht und anschließend dankbar für die entsprechende hilfreiche fachliche Beratung durch Apotheker, erfahrene selbst Betroffene sowie unsere Fachkräfte Elisabeth Preisinger-Franz, Diabetesassistentin DDG, Bernd Franz, Vorstandsvorsitzender und Fachlehrer für Krankenpflege, und Ingeborg Schumann, Diabetesberaterin DDG. Es wurden viele interessante Gespräche geführt. Besonders wertvoll war der Erfahrungsaustausch zwischen den Gästen der Gesundheitstage und unseren ehrenamtlichen selbst betroffenen Helfern und Mitgliedern aus den Selbsthilfegruppen.

Neu am Stand war diesmal unser Glücksrad, das sogar die ein oder andere Reisegruppe anzog. Natürlich wollte jeder einmal drehen, denn für alle gab es kleine Gewinne und Präsente zum Mitnehmen wie z.B. Blumensamen, Pillendosen oder Heftpflaster. Kinder freuten sich über Seifenblasen.

Am Samstag lud die Saale-Klinik - wie jedes Jahr während der Gesundheitstage - zum Insulinpumpentag ein. Bernd Franz überbrachte als Vorstandsvorsitzender die Grußworte des Diabetikerbund Bayern und machte auch dort auf unsere Angebote aufmerksam.

Auch im Vortragsprogramm vertreten

Auch im Rahmen der Vortragsreihe der Bad Kissinger Gesundheitstage waren wir vertreten: am Sonntag referierte Ingeborg Schumann zum Thema Schlafapnoe. (Hinweis: das Video des Vortrags von Frau Schumann zu diesem Thema von November 2018 finden Mitglieder im Diabetikerbund Bayern im internen Mitgliederbereich unserer Homepage - Mitglied werden ist jederzeit möglich!).

Für uns war es wieder ein interessantes erfolgreiches Wochenende, das Spaß gemacht hat, auch wenn es wettertechnisch hätte besser sein können, denn wir waren abends richtig durchgefroren. Wir hoffen, unser ständiger Einsatz trägt dazu bei, dass noch mehr Menschen gut über Diabetes informiert sind und sich bei Bedarf entsprechend um ihre Erkrankung und die der Angehörigen kümmern können. (Elke Popp)