Berichte

inviva 2020 - ca. 800 Zuckermessungen!

Messen und Fragen beantworten - das gehört natürlich zusammen © Verena Hädrich

Unser Stand im Überblick - geduldiges Warten auf die Blutzuckermessung © Dieter Meier

Laura Popp (li.) am Messtisch © Verena Hädrich

Erst messen, dann drehen – das galt auch dieses Jahr wieder an unserem Info-Stand auf der inviva. Die inviva ist eine Aktivmesse „für alles, was das Leben bewegt“. Sie fand vom 26. Februar bis 01. März im Rahmen der Garten- und Freizeit-Messe Nürnberg statt.

Die Blutzuckermessungen waren – neben dem Glücksrad – wieder unser Publikumsmagnet. Viele Besucher nahmen dieses Angebot gerne dankend an. Vor allem an den Vormittagen bildeten sich immer wieder Warteschlangen vor unserem Messtisch.

Der Lohn für den Mut zum Finger-Piks war nicht nur der aktuelle Blutzuckerwert, sondern: man durfte jetzt am „am Rad drehn“ und auf besonderes Glück hoffen. Das Glücksrad ließ niemanden mit leeren Händen gehen – je nach erdrehter Kategorie gab es Gewinne wie z.B. Traubenzucker, Pillendöschen bis hin zur Laptop-Tasche.
Oft ließen sich Ehepaare, Familien oder kleine Gruppen zusammen ihren Glukosewert messen. Da wurde es dann immer spannend Wer hat denn den besten Wert? Natürlich kamen dabei immer wieder Gespräche auf, wer wann was gegessen hat, wie dies alles das Ergebnis des Tests beeinflusst hat usw.

Wir konnten in den fünf Messetagen häufig auf- und erklären, dass der Blutzuckerwert nicht nur nüchtern, wie man es allgemein vom Arzt kennt, sondern auch nach dem Essen bestimmt werden kann. Natürlich gibt es für diesen Wert einen anderen Zielbereich. Und was ist der Zielbereich? Auch das war eine häufig gestellte Frage.
Die inviva 2020 bekam die Auswirkungen der sich anbahnenden Corona-Welle zu spüren. Das merkte man deutlich an der geringeren Anzahl der Messe-Besucher. Dennoch haben wir von Mittwoch bis Sonntag ca. 800 Blutzuckermessungen durchgeführt. Besonders schon diagnostizierte Typ-2-Diabetiker freuten sich über unser Angebot, denn es zeigte sich auch hier, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, seinen Zuckerwert regelmäßig selbst zu kontrollieren. Ein älterer Herr zum Beispiel war positiv überrascht und glücklich über die direkt erkennbare Auswirkung seines langen Fußmarsches übers Messegelände – er hatte nach dem Frühstück einen optimalen Wert!

Interessierte Betroffene wurden mit unseren Broschüren, dem Diabetes-Journal und Gruppenflyern der regionalen Selbsthilfegruppen ausgestattet sowie ganz herzlich zu den Treffen eingeladen. Auch andere Besucher nahmen das Info-Material gerne für Angehörige oder Bekannte mit.

Die fünf anstrengenden Tage haben Dank des tollen Stand-Teams und der zahlreichen guten Gespräche mit netten Besuchern wieder viel Spaß gemacht. Wir konnten hoffentlich wieder etwas zur Aufklärung zum Thema Gesundheit, insbesondere natürlich zum Diabetes-Risiko, Präventionsmöglichkeiten und rund um das Leben mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes beitragen. Nun hoffen wir, dass sich der ein oder andere Besucher in unsere Selbsthilfegruppen „traut“.

Herzlichen Dank allen Helfern, die uns am Stand tatkräftig unterstützt haben: Uschi Scherak, Brigitte und Wolfgang Laue, (SHG Röthenbach/Pegnitz), Verena Hädrich, Elke Popp, Brigitte Meier, Ellen Lucht, Brigitte von Kaitz-Wahl, Sandra Reimer, Uwe Lödel, Heimo Mörth, (SHG Typ 1 Schwabach), Paula Runge, Erna und Hans-Georg Grell, Hans Bayer, Dieter Meier, Gerhard Schmidt (SHG Typ 2 Nürnberg), sowie Elisabeth Ertl, Anke Bimmer, Laura Popp und Christopher Glauben.

Die inviva 2021 wird vom 3.–7. März 2021 stattfinden. Wenn irgend möglich, werden wir wieder dabei sein. (Elke Popp)