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Liebe Mitglieder,

ein Jahr geht zu Ende. Sicher war es nicht immer einfach - Turbulenzen im täglichen Leben und in der Gesundheitspolitik prägten die Tage.

Schauen wir nach vorne und gestalten unser Leben -
mit einem Rezeptvorschlag für ein ganzes Jahr von
Johann Wolfgang von Goethe’s Mutter, Catharina Elisabeth Goethe:


„Man nehme 12 Monate,
putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst
und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile,
so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.

Es wird jeder Tag einzeln angerichtet
aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
ein Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.
Dann wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit und mit einer guten, erquickenden Tasse Tee.

Gott, der mir von Jugend an so viele Gnade erwiesen hat,
der wird schon ein Plätzchen aussuchen,
wo ich meine alten Tage ruhig und zufrieden beschließen kann.
Ich freue mich des Lebens, ich suche keine Dornen, hasche die kleineren Freuden.

Sind die Türen niedrig, so bücke ich mich;
kann ich den Stein aus dem Weg tun, so tu ich‘s;
ist er zu schwer, so gehe ich um ihn herum,
und so finde ich alle Tage etwas, das mich freut.
Und der Schlussstein, der Glaube an Gott,
der macht mein Herz froh und mein Angesicht fröhlich.“


So möchte ich Sie einstimmen auf ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein für alle erfolgreiches Jahr 2010!


Bernd Franz
Landesvorsitzender

veröffentlicht am 20. Dezember 2009

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Bernd Franz