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Den Gliniden droht das Aus! Wehren Sie sich!

Gemeinsam mit dem Berufsverband niedergelassener Diabetologen in Bayern (bndb) setzen wir uns für den Erhalt der Verordnungsfähigkeit der Glinide ein! 

 

Diabetiker, die Glinide einnehmen, sollten sich wehren und den Patientenbrief an Prof. Hecken senden.

 

Darum geht es: Den sogenannten Gliniden (Repaglinid und Nateglinid) droht das Aus in Deutschland. Die Wirkung der seit ca. 15 Jahren weltweit zugelassenen Tabletten zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 ist gut belegt. Daten einer dänischen Studie zeigen eine klare Überlegenheit bezüglich der Gesamtsterblichkeit und des Risikos von Herzkreislauferkrankungen im Vergleich mit den häufig in Deutschland eingesetzten Sulfonylharnstoffen Glibenclamid und Glimepirid.

 

In einem gemeinsamen Brief wenden sich viele wichtige Organisationen, die sich mit dem Diabetes mellitus befassen, an den Vorsitzenden des zuständigen Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), Prof. Hecken, sich für den Erhalt der Glinide einzusetzen.

 

Aber das reicht nicht! Sie, die diese Medikamente einnehmen, müssen auch selbst aktiv werden! Nur wenn Patienten und Ärzte hier gemeinsam agieren, besteht eine Chance, diese hoch potenten Tabletten in Deutschland weiterhin zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen verordnen zu können.

 

Alle Patienten, die Repaglinid oder Nateglinid (Starlix) einnehmen, bitten wir, den anhängenden/beiliegenden Brief an Herrn Prof. Hecken zu unterschreiben und zu versenden.

veröffentlicht am 06. Mai 2016

Dateien:
pdf Patientenbrief an Prof. Hecken