Berichte aus dem kontakt

Wertvolle Tipps für die Erkältungssaison von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Zum Welthändewaschtag am 15. Oktober hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einer Pressemeldung wertvolle Hygienetipps rund um Atemwegsinfektionen herausgegeben. Diese Tipps helfen auch Ihnen, die ein oder andere Infektion zu vermeiden. Die BZgA bietet dazu praxisnahe Info-Materialen.


Viele Menschen leiden oft mehrmals im Jahr an Infektionen der Atemwege. Bei Beteiligung der Atemwege im Rahmen von Erkältungen oder bei der echten Grippe befallen Erreger die Schleimhäute der oberen und manchmal auch der unteren Luftwege. Besonders im Herbst und Winter sind viele Erreger aktiv, die unterschiedliche Atemwegsinfektionen auslösen können. Richtiges Hygieneverhalten hilft, Ansteckungen zu vermeiden. Anlässlich des Welthändewaschtags erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an die Bedeutung des regelmäßigen Händewaschens zum Schutz vor Infektionen und gibt Tipps für den Krankheitsfall.


Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Wer an einer Atemwegsinfektion erkrankt ist, kann durch konsequente Hygienemaßnahmen dazu beitragen, Familienmitglieder und Kontaktpersonen im Freundes- und Kollegenkreis vor Ansteckung zu schützen. Eine Weiterverbreitung von Erregern über Luft, Hände und Gegenstände lässt sich reduzieren, wenn Erkrankte in dieser Zeit enge Kontakte wie Umarmen oder Küssen vermeiden, auf das richtige Husten und Niesen in Einmaltaschentücher achten und insbesondere regelmäßig die Hände waschen.“
Husten und Schnupfen sind oft mehr als nur lästig: Akute Atemwegsinfektionen sind ein häufiger Grund für Arbeitsunfähigkeit. Erkrankte Kinder können unter Umständen die Tagesstätte oder die Schule nicht besuchen. Vor allem bei Säuglingen, Älteren und Menschen mit geschwächter Immunabwehr können diese Infektionskrankheiten auch schwer verlaufen.


Hygiene im Krankheitsfall


Im gemeinsamen Haushalt helfen einfache Verhaltensregeln, sich und andere zu schützen: So sollten Erkrankte Trinkgläser und Handtücher nicht gemeinsam benutzen und generell auf besondere Hygiene im Haushalt achten. Bei hochansteckenden Atemwegsinfektionen sollten Kontakte soweit wie möglich eingeschränkt werden, indem man sich zu Hause erholt und - wenn möglich - auch ein separates Zimmer zum Schlafen nutzt.


Bei Atemwegsinfektionen mit starken Beschwerden und Fieber ist es ratsam, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen, auch um die Symptome zu erleichtern. Da Antibiotika nur bei bakteriellen Infektionen wirksam sind, helfen sie bei den meistens durch Viren verursachten Erkältungskrankheiten nicht. Nur wenn Anzeichen für eine bakterielle Infektion vorliegen, wie zum Beispiel hohes Fieber, können Antibiotika hilfreich sein. Eine Impfung gegen banale Infekte, die durch eine Vielzahl von Viren ausgelöst werden können, gibt es nicht. Die Grippeimpfung hingegen bietet Schutz vor schweren Verläufen einer Influenza-Infektion. Sie wird für Risikogruppen wie Menschen mit chronischen Grunderkrankungen, Menschen ab 60 Jahren sowie für Schwangere empfohlen.


Weitere Informationen liefert die BZgA-Broschüre „Atemwegsinfektion - Hygienetipps im Krankheitsfall“, die Sie kostenlos über diesen Link herunterladen können. Über diesen Link stehen Spiegelaufkleber zum richtigen Händewaschen, verständlich illustriert für unterschiedliche Altersgruppen, zum Download bereit.


Die Bestellung von Info-Materialien ist auch über die Fax-Nummer 0221/899 22 57 und via E-Mail: order(at)bzga.de möglich. Wenn Sie weder über Internet noch Fax verfügen, wenden Sie sich bitte an:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Maarweg 149-161, 50825 Köln
Tel. 0221/89 92-0

Die BZgA stellt auf ihrer Homepage www.bzga.de umfangreiches Informationsmaterial zu vielen gesundheitlichen Themen und Prävention zur Verfügung, darunter auch den für uns alle wichtigen aktuellen Impfkalender.

veröffentlicht am 25. Januar 2018