Berichte aus dem kontakt

Unser aller Wunsch - Fit bis ins hohe Alter

Die Mitglieder der Röthenbacher SHG wollten genau wissen, was sie selbst dazu beitragen können. Deshalb holten wir uns professionelle Hilfe.


Referentin Andrea Hänsch, Internistin und Oberärztin im Martha-Maria-Krankenhaus Nürnberg zeigte in ihrem Vortrag im September fünf Säulen auf, die uns helfen, geistig und körperlich lange fit zu bleiben.

  1. Diabetes beherrschen - was alles dazu zählt, brauche ich an dieser Stelle nicht extra erläutern.
  2. Gesunde Ernährung - hier nur zur Erinnerung: ausgewogene, vollwertige Ernährung (Lebensmittelpyramide), bei Zusatzstoffen ist weniger mehr und Vorsicht bei „Light“-Produkten
  3. Die grauen Zellen auf Trab halten - die Klassiker, wie Kreuzworträtsel, Sudoku, Bilderrätsel oder Rechenaufgaben eigenen sich nur bedingt. Besser ist alles, bei dem man sich wirklich konzentrieren muss, z.B. einfach mal einen Text rückwärts lesen, Namen mit den gleichen Anfangsbuchstaben suchen oder aus den Buchstaben eines bestimmten Wortes andere Wörter bilden = Anagramm. Wir probierten dies mit dem Wort „Diabetes“: die, da, des, Beta, Stab, Set, Aids, Dieb, Bete, Beet, Ast, Abt, beide usw. Das können Sie auch mit ihren Enkelkindern spielen. Gut ist auch das jedermann bekannte „Ich packe meinen Koffer“. Verlassen Sie täglich gewohnte Wege und wagen Sie sich an Neues.
  4. Körperlich fit bleiben - das fängt im Alltag an: Treppen steigen anstatt den Aufzug zu nehmen, Fahrradfahren anstatt Auto, mehr zu Fuß gehen und sei es nur „die Runde um den Block“ nach dem Essen, Sport treiben (Ausdauer- und/oder Kraft-Training, je nach Möglichkeiten). Auch Tanzen hält fit und es macht Spaß. Kurz gesagt: Den „inneren Schweinehund“ besiegen, der lieber auf der faulen Haut liegen möchte. Wichtig: Alles zählt, auch wenig hilft viel!
  5. Stress vermeiden - sich Im Alltag kleine Ruheinseln schaffen und bewusste Pausen einplanen, Spazieren gehen im Grünen oder ein Entspannungsbad nehmen – suchen Sie sich Ihre Wege, um Stress nicht aufkommen zu lassen.


Wir dankten Frau Hänsch mit Applaus und einem kleinen Präsent. Mit einem Augenzwinkern versicherten wir ihr, dass wir alles beherzigen und so „spielend“ 100 Jahre alt werden. (Brigitte Laue)

veröffentlicht am 25. Januar 2018