Berichte aus dem kontakt

Klares Bekenntnis zu örtlichen Apotheken: Keinen Einfluss auf Werbung im Diabetes Journal

Im Frühjahr/Sommer 2017 lagen dem Diabetes Journal mehrfach Werbeflyer verschiedener Versandapotheken bei.


Das Diabetes Journal ist Teil unserer Mitgliederleistungen, es dient zur aktuellen Information und deshalb schätzen wir es sehr. JEDOCH: Wir distanzieren uns ganz entschieden von Werbebeilagen der Versandapotheken und weisen Sie, unsere Mitglieder, hierauf hin: Wir haben keinerlei Einfluss auf im Diabetes Journal enthaltene Werbung oder Werbebeilagen.


Wir erinnern an unser klares Bekenntnis zu den örtlichen Apotheken – unsere gemeinsame Stellungnahme mit dem Bayerischen Apothekerverband (BAV) und der Bayerischen Landesapothekerkammer haben wir im Herbst 2016 erneuert – und im Diabetes Journal 02/2017 auf Seite 52, im kontakt 02/2017 und auf unserer Homepage veröffentlicht.


Was unsere örtlichen Apotheken für uns leisten

 

Warum stehen wir so hinter unseren örtlichen Apotheken? Sie sind für uns Chronisch Kranke ein wesentlicher Baustein in der wohnortnahen, qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung. Viele haben ihre „Stammapotheke“ mit gegenseitig gewachsenem Vertrauensverhältnis. Oft fällt erst in der Apotheke auf, dass Medikamente, die wir parallel und von verschiedenen Ärzten verordnet einnehmen, nicht zueinander passen – das kann aufgrund von Wechsel- und Nebenwirkungen gefährlich sein! Die Apotheker und ihre Mitarbeiter weisen uns auf die richtige Einnahme hin, denn auch hier können Fallstricke lauern. Im persönlichen Gespräch gehen sie auf individuelle Fragen ein und helfen mit wertvollen Tipps weiter. Apotheken sind oft unser erster Ansprechpartner, da verlässlich und ohne Termin verfügbar. Dieses Gesamtpaket kann uns nur eine Apotheke vor Ort liefern – denken Sie hier auch an den Notdienst, der rund um die Uhr 365 bzw. 366 Tage im Jahre verfügbar ist. Jeder von uns war hierfür schon einmal sehr dankbar.


Jede Apotheke, die schließt, hinterlässt eine Lücke – besonders groß und für die betroffenen Menschen spürbar sind diese im ländlichen Raum.

veröffentlicht am 08. November 2017