Berichte aus dem kontakt

Das Netzwerkjahr 2017

Das Netzwerk für Familien mit Diabetes-Kindern im Raum Regensburg/Oberpfalz blickt auf ein bewegtes Jahr 2017 zurück.


Das erste Treffen des Jahres stand unter dem Motto „Gruppeninventur“. Hier ging es darum, Weichen für die Zukunft zu stellen und Aufgaben der Gruppe auf mehrere Schultern zu verteilen. Spannend, was vor und hinter den Kulissen für das Funktionieren einer Selbsthilfegruppe getan werden muss! Und toll, dass sich mit der Organisation der Familienausflüge spontan Unterstützung anbot. Herzlichen Dank an Bettina Hartl für die tatkräftige und wertvolle Mithilfe!


In bewährt guter Zusammenarbeit mit dem Diabetes-Team der Klinik St. Hedwig in Regensburg wurden neben dem schon traditionellen Erstlingstreffen zwei Termine zum Thema „Diabetes in der Schule“ organisiert. Wie schon im Vorjahr war der bevorstehende Schuleintritt einiger unserer kleinen NetzwerkerInnen Anlass, „Diabetes in der Schule“ intensiv zu diskutieren. Beim ersten Treffen stellte eine erfahrene Grundschuldirektorin einfühlsam aber deutlich die Schulorganisation und die rechtlichen Aspekte bei der Versorgung von Diabetes-Kindern in der Schule vor. Ergänzt wurden die Informationen durch Argumente für und wider einer Schulbegleitung für Diabetes-Kinder aus medizinisch-psychologischer Sicht.


Der zweite Termin wurde gemeinsam mit dem Schulamt Regensburg organisiert: Eine Fortbildung für Lehrkräfte an Grund- und Mittelschulen rund um Diabetes. Die Anwesenden lauschten aufmerksam, als Prof. Segerer den Diabetes aus Sicht des Mediziners erläuterte. Darüber hinaus interessierten sie sich für die praktischen Auswirkungen der chronischen Erkrankung sowie für mögliche Akutkomplikationen im Schulalltag. Zahlreiche Verständnisfragen sowie ein reger Erfahrungsaustausch machten den Nachmittag zu einer für alle Beteiligten gelungenen Veranstaltung.


Weitere Themen der Gruppentreffen waren „Nahrungszusammensetzung & Insulinbedarf“, „Fit mit Insulin“ und „Ketoazidose“. Zu diesen Themen referierten kompetente Experten, die weite Reisen auf sich nahmen, um ihr Fachwissen an die zahlreichen NetzwerkerInnen weiterzugeben.


Neben neuen Erkenntnissen, Wissensauffrischung und Erfahrungsaustausch waren die Netzwerktreffen geprägt von fröhlichem Lachen und viel Spaß mit neuen und alten Freunden.


Ausflüge mit der ganzen Familie nach St. Englmar ins Xperium, zum Minigolfen und Griechisch Schlemmen in Neutraubling, beim Erlebnisbauernhof und im Indoorspielplatz boten reichliche Gelegenheiten zum Kennenlernen, Wiedersehen und voneinander lernen. Und dass Netzwerken auch überregional ansteckend ist, bewiesen die begeisterten TeilnehmerInnen der Diabetes-Camps in Otzing/Niederbayern und Pula/Kroatien.


Für alle, die rund um die Gruppenorganisation aktiv sind und/oder finanzielle Unterstützung leisten, ist es besonders erfreulich, dass die Netzwerktreffen mit 20 bis 60 (!) großen und kleinen NetzwerkerInnen stets gut besucht sind. Besten Dank an dieser Stelle an den Runden Tisch der Krankenkassen sowie das ZBFS für die finanzielle Förderung und natürlich an alle aktiven Gruppenmitglieder, die durch ihre Erfahrungen und ihre Teilnahme zum Erfolg der Gruppe beitragen.


Weiter so! Auf ein bewegtes, erfolgreiches und informatives Netzwerkjahr 2018! Für alle Fragen rund um das Netzwerk für Familien mit Diabetes-Kindern steht die Gruppenleitung Marianne Magg gerne zur Verfügung. (Marianne Magg)

veröffentlicht am 25. Januar 2018

Kopf ohne Körper - Marianne Magg

Optische Täuschung

Gefangen in der Seifenblase

Bob fahren